506 Alphabetiſches Resiſter⸗ M.
M achtgeber(mandant): Perbindlichkeiten deſſelben, 199. Er kann ſeiner Willkuͤhr die gegebene Vollmacht widerrufen, 2004 U⸗ f⸗.
Mahlereyen. In welchem Falle ſie unbewegliches Gut werden 525 u. 534.
Materialien. Was Rechtens ſey, wenn der Eigenthümer mit fremden Materialien, wenn ein Dritter mit ſeinen Materialien auf dem Boden des Eigenthuͤmers gebaut hat, 534 u. f⸗
Mauer. Bey welcher die Vermuthung eintritt, daß ſie gemein⸗ ſchaftlich ſey; 633. Welches das Merkmahl einer nicht gemein⸗ ſchaftlichen Mauer iſ, 654. Wem die Reparatur und Wisder⸗ aufbauung einer gemeinſchaftlichen Mauer obliegt, wie man ſich hievon befreyen koͤnne, 65 u. f. Jeder Miteigenthuͤmer kann gegen eine gemeinſchaftliche Mauer anbauen, ſie erhöhen laſſen; der Nachbar, der zur Erhöbung der Mauer nichts beygetragen hat, kann das Recht der Gemeinſchaft daran erlangen; jeder Eigenthuͤmer, der an eine Maüer grenzt, hat das Recht, ſie gemeinſchaftlich zu machen; Berboth, in eine gemeinſchaſtliche Mauer einzubrechen, daran ein Werk anzulehnen, oder darauf zu ſtützen, 657 u. f. Wann, und in weſcher Entfernung man in einer Mauer Fenſter anbringen darf, um ſich Licht zu ver⸗ ſchaffen; wie dieſe Fenſier beſchaffen ſeyn müſſen 675 u. f.
Nleubles-meublanv. Was hierunter verſtanden wird, 334.
Minderjährig. Wer es ſey 338. Der Vormund eines Min⸗ derjährigen kann die Güter deſſeiben weder kaufen, noch in Pacht nehmen, 450. Uueber ſein Vermögen muß der Vormund ein Inventarium verfertigen, und die Mobilien verkaufen laſſen, 491 u. f. Unter welchen Formalitäten die Immobilien eines Minderjöhrigen verkauſt oder zur Hypothek geſtellt werden können⸗ 437 u. f. Wann et auf Antras ſeines Vormundes eingeſperrt werden kann, 468. Von welcher Zeit an er die Summe zu verzinſen habe, die er nach abgeſchloſſener Rechuung ſeinem Vormunde ſchuldig bleibt, 474. Ihm wird ein Special⸗ und eigener Vormund ernannt, wenn bey der Theilung einer Erb⸗ ſchaft mehrere Minderjaͤhrige ein entgegengeſetztes Intereſſe baben⸗ s3s. Ein Minderjähriger unter ſechszehn Jahren kaun nicht teſtiren, noch unter Lebenden etwas ſchenken, aurgenemmen durch einen Heiraths⸗Contract, 903 u. 907. Hat er ſechszehn Jahre erreicht, ſo kann er uͤber einen gewiſſen Theil ſeines Vermögens durch Teſtament verordnen, nicht aber zum Vortheile ſeines Vormundes, dieſer gehöre dann zu ſeinen Ascendenten, daſ⸗ Er iſt unfaͤhig, Teſtaments⸗Exeeutor zu werden, 1036. Was und wie er ſeinem kuͤnftigen Ehegatten in dem Heiraths⸗Con⸗ traete ſchenken, und unter welchen Bedingungen er uͤberhanpt einen Heiraths⸗Contraet ſchließen koͤnne, 1095 u. 1358 Er


