Jahrgang 
1
Einzelbild herunterladen

Vorrede.

Regiſters vorkommen muͤſſen. So findet man z. B. in dem zur Weſtphaͤliſchen Ueberſetzung gehoͤ⸗ rigen Regiſter den kurzen Art. 229 unter: Ehe⸗ bruch, Ehefrau, Ehemann und Eheſcheidung, und den Art. 250 unter denſelben vier Rubriken und auch noch unter: Concubinat. Dadurch iſt aber auch dieſes Regiſter, wenn man ſeinen viel klei nern Druck in Anſchlag bringt, beynahe eben ſo ſtark geworden, als das Geſetzbuch ſelbſt, und demohngeachtet ließe es ſich, ohne inconſequent zu verfahren, noch vermehren. Ein ſolches Regiſter iſt aber, nach meiner Ueberzeugung, nicht nur ſchon an und fuͤr ſich ein Mißſtand, ſondern es hat auch noch den Nachtheil, daß man oft ganze Seiten in demſelben durchleſen muß, ehe man findet, was man ſucht. Dagegen gewaͤhrt ein ganz kurzes Regiſter nicht viel mehr Vortheil, als die Inhaltsanzeige, ſo wie auch das Da⸗ niels'ſche Regiſter wenig mehr iſt, als eine ſolche Inhaltsanzeige, alphabetiſch geordnet. Auch in die dritte Art von Regiſtern koͤnnen nur die Haupt⸗ ſaͤtze des Geſetzbuches aufgenommen werden, wor⸗ aus denn der Nachtheil entſteht, daß gerade die minder wichtigen Saͤtze, welche nicht immer an dem Orte ſtehen, wo man ſie auch ohne Regiſtev ſuchen wuͤrde, und fuͤr welche ein Regiſter noch