Teil eines Werkes 
[Erste Abtheilung] (1808)
Entstehung
Seite
370
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34 Buch. 3 Titel⸗ 6. Kapitel.

3) Die Abſchriften, die nach dem O riginal eines Aetes gemacht worden, können, ſo alt ſie auch immer ſeyn mögen, nur als ſchrift⸗ licher Beweis-Anfang dienen, wenn ſie nicht durch den Notar der den Act verfaßt hat, oder einen ſeiner Nachfolger, oder eigen öffentlichen Beamten, der in dieſer Qualität die Originale aufbewahrt, gemacht worden ſind;

4) Abſchriften von Abſchriften, können nach den Umſtänden als bloße Erläuterungen dienen.

1336. Die Transſcription(1) eines Actes auf öffentliche Regiſter kann nur als ſchriftlicher Be⸗ weis⸗Anfang dienen; und ſelbſt hierzu wird erfordert,

1) Daß erwieſen ſey, daß alle Originale des Notars, von dem Jahr in welchem der Aet gemacht zu ſeyn ſcheint verloren ſind, oder daß man beweiſe daß das Original dieſes Aetes durch einen beſondern Zufall verloren gegangen iſt⸗

2) Daß ein regelmäßiges Repertorium des Notars(*) vorhanden ſeye, woraus erhellet daß der Act unter demſelben Datum verfertigt worden iſt.

(D S. den 2196ſten Artikel.

(* Ein jeder Notar muß ein Repertorium halten, worein er Tag fuͤr Tag alle Aeten einſchreiben ſoll, in Geſol⸗ ge der Artikel 29 und 30 des Geſetzes vom 25 Ven⸗

toſe I1.