Zweyter Anhang zum Geſetzbuche Napoleons. 671
glied der Ehrenlegion iſt, bis zur dritten Generation ein⸗ ſchließlich, nur in ſo ferne übertragen werden, als ſie von uns die Beſtotigung erhalten und ſie ſich zu dieſem Ende an unſern Siegel⸗Rath der Titel gewendet haben; nach drey auf einander folgenden Beſtätigungen geſchieht jedoch die Verer⸗ bung des gedachten Titels ohne weitere Formalität, jene des Viſa unſers Siegel⸗Rathes der Titel ausgenommen.
23. Unſere Miniſter und der General Intendant unſerer außerordentlichen Domainen ſind mit der Vollziehung unſers gegenwärtigen Decrets beauftragt, wovon eine Ausfertigung an unſern Vetter den Prinzen Erzkanzler des Reichs ge⸗ ſendet werden ſoll⸗
N. C.(Art. 9 des G. N.) Kaiſerl. Decret, welches in Hinſicht der Naturaliſation(Einbürgerung) der Fremden Formalitäten vorſchreibt; im Pallaſte der Tuilerien, den 17- März 1809.
Art. 1. Wenn ein Fremder die Verfuͤgungen der Reichs⸗ Conſtitutionsurkunde vom 22. Frimaire 8. J. befolgt und die Bedingungen erfüllt hat, welche vorgeſchrieben ſind um fran⸗ zöſiſcher Buͤrger zu werden, ſo wird ſeine Naturaliſation von uns ausgeſprochen.
2. Das Naturaliſations⸗Geſuch und die Belege dazu werden von dem Maire des Ortes, wo der Bittſteller wohnt, an den Präfecten geſchickt, welcher ſie mit ſeinem Gutachten an unſern Groß⸗Richter Iuſtitz⸗Miniſter ſendet.
3. Unſer Groß⸗Richter Juſtitz⸗Miniſter iſt mit der Voll⸗ ziehung unſeres gegenwärtigen Decrets beauftragt.
N. CI.(Art. 28 des G. N.) Gutachten des Staats⸗ Raths, welches die Wirkungen des 28. Art. des Geſetzbuches Napoleons in Anſehung der vor oder ſeit der Verkündigung des Geſetzbuches erlaſſenen Contumacial⸗Verurtheilungen, in Betreff der Verwaltung der Guͤter der Verurtheilten beſtimmt; vom 19. Auguſt 1809, genehmiget vom Kaiſer im kaiſerl⸗ Lager zu Schönbrunn, dem 20. September 1809.
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