Von der Guͤtepflegung 1 a
(S. unten Art. 320. 3451 M an⸗ 6 871. 3)A e nen
50. Der— vr— Sua n5 voꝝ⸗ geladen: nn E
1) bey fihten ant enichen gichtsſurithfeiten vor den Friedensrichter ſeines Wohnorts; ſind zwey Be⸗ klagte; vor den Richter des einen von ab der Klaͤger zu waͤhlen hat; d
2) bey Sachen, welche eine Geſulſchaft Handelsgeſellſchaft iſt, betreffen, ſo lange dieſelbe heſteht, vor den Richter des Orts, wo ſie ihren Sitz hat;
3) in Erbſchaftsſachen, wegen der unter den Erben gegen einander angeſtellten Klagen bis nach vollendeter Theilung; bey den von den Erbſchaftsgläubigern vor der Theilung erhobenen Klagen; bey allen Klagen, wilche auf die Vollſtreckung letztwilliger Verordnungen Bezug haben, bis zum Endurthel;(und zwar in allen dieſen Faͤllen), vor den Friedensrichter des Orts, wo der Erbanfal er⸗ folgt iſt.(2) . In ber Vorladung muß Kiißiht ei gige Friſt verſtattet ſeyn.(*
52. Die Vorladung wird von einem Berichtsbbten
vii.
des Friedensgerichts, unter welchem der Be⸗
klagte ſteht, eingehaͤndigt. Der Gegenſtand des gůtli⸗
(1) Ge ſeß v. N 1791. ut.. 6e v. 11. Fahr 7. über die S Art. 27. wnmmonpont chilt
(2) Geſetz v. 14. u. 18. Oct. 1790. zt. 1. Art.. 6ez v. 6. ven⸗ tos Jahr 4. Ueber das—— pflegung Art 1. 2, 3.
(3) Geſetz d. 26. Ventos Vbr 4 Art. 6. n
*) Die Formulare zu allen dieſen geſuchen Klugen findet man beym Delaports a. a. D. untẽr den Artſtein; Mesaveu, rtzlement de jüges, renvdi, prise à partie, deni de justice, saisie arrét, offres réelles. E. l0


