Einleſtilug.—
theil, daß der Richtel ſich leviglich den vor ihm an · hängigen Rechtshaͤndölu wibmnen khnn, ihh dulch we⸗ niger veiſchiebetartige Geſchſio zſtreur wibb. K⸗ iein, voli der andeun Stite ſcheint mir die Beguͤnſti⸗ gung des Anſehens ber Rotutien doch zu weit zu ge⸗ hen und die Kyſten des Proceſſes zu haͤufen. Auſ⸗ ſer dem, was ich beym S4. Artikel in der Anmerküg geſagt habo Sehort hieiher dis füt die ütetiſſenten züßerſt koſiſplelige Verordnüng' daß ver Notat dle Inventarien fertigt; die“ Verfiegelung“ abet, ſo wie die jedesmalige Abnahme und Wiederan⸗ legung der Siegel, vom Frie deustichter ge⸗ ſchieht.(Art. 907. 9 37.) Dieſer haͤlt uͤber die Berſi e⸗ gelung ein eignes, vom Protocoll über die Inventur verſchiednes Protocoll.(Art. 9390) Dieß hat alſo zur Folge, daß die Parthey allezeit zwey Behoͤrden zu bezahlen hat, welches ihr erſpart wetden könnte, wenn, wis bey uns, der welcher bus Recht hät zl verſie⸗ geln, auch vetchtig wace, zu inventiren; und der, welcher inventirt, auch die Abnahine und Wieberat⸗ legung der Siegel beſptgte. Doch, vielleicht ſind hier in den weileethlluniſen———.
zum Geſetzbuche Napoleons untet vi Dein boſon⸗ deres Geſetz vom a3. Ventos des Rl. J. G6. May⸗ 430 wohin ich die Leſer verweiſe. i
6 Zu welchen in manchen deutſchen Laͤndern noch ſo viele vi⸗ Orts und Lundespolicey/ Finanzweſen u ſtwi betrefſenbẽè, em richterlichen Amte an ſich ganz fremde Verrichtungen kommen, deren den Gerichten, zum Nachtheile ihres eigent⸗ lichen Zwecks, nämlich der Fe„— mrehrere aufgeladen werden. n


