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ſollen, damit inzwiſchen erſt uͤber dieſe ganz neue Art ihrer Verhandlung die Richter ſelbſt ſich ſattſam zurecht finden, und die Glaͤubiger, welche etwa bey der neuen Vorzugs⸗Ordnung die vorige Sicherheit nicht mehr haͤtten, in Zeiten noch um eine dem jetzigen Landrecht gemaͤße Sicherheit ſich bewerben koͤnnen.
XVII. Von dem Tag an, da dieſes Geſezbuch im Ganzen oder in ausgenommenen einzelnen Mate⸗ rien in Verbindlichkeit uͤbergeht, iſt damit im Ganzen, auch nachmals in ſolchen einzelnen Materien, die geſez⸗ liche Kraft des Roͤmiſchen und Kanoniſchen Geſezbuchs, die Kraft aller Land⸗ und Stadtrechte und aller Rechts⸗ Gewohnheiten, fuͤr buͤrgerliche Rechtsſachen aufgehoben, ſo, daß ſolche darinn durchaus nicht weiter zur Richt⸗ ſchnur noch zur Grundlage von gerichtlichen Verhand⸗ lungen dienen, und nur jener Gebrauch von einigen derſelben noch ſtatt finden mag, den die Zuſätze dieſes Landrechts 4 b. und 6 d. et e. bezeichnen. Was je⸗ doch die Wirkung der aͤltern Geſeze uͤber kirchliche, peinliche und polizeyliche Verhaͤltniſſe betrift, ſo bleidt dieſe hierdurch unberuͤhrt, und deren Kraft ohne wei⸗ ters unvermindert. Sodann
XVIII. Unſere Conſtitutions⸗Edicte bleiben, auch ſoweit ſie auf Gegenſtaͤnde des buͤrgerli⸗
chen Rechts Bezug haben, in ihrer vollen unvermin⸗ * 4


