430 —ſß— 8 in Hinſicht auf das Vermoͤgen. Was die erſtern be⸗ trifft, ſo muͤſſen die Rechte der Aeltern und Verbind⸗ lichkeiten der Kinder einmahl an und fuͤr ſich ange⸗ fuͤhrt(Art. 371— 374), und ſodann die Zwangs⸗ mittel, die Verbindlichkeiten der Kinder zu realiſiren
(Art. 379, 376— 378, 380— 382), hinzugefuͤgt wer⸗ den. In Hinſicht auf die letztern iſt von dem Genuſſe des Vermoͤgens der Kinder nicht nur im Allgemeinen
(Art. 384, 386), ſondern auch unter gewiſſen naͤhern Beſtimmungen zu handeln(Art. 386, 387). Die Aufhebung der vaͤterlichen Gewalt endlich macht den letzten Punct in der ganzen Darſtellung aus (Art. 372, vgl. Art. 488, 476, 472), und in einem
Anhange muß zuletzt noch von den natuͤrlichen Kindern
und ihrer Anerkennung gehandelt, namentlich unter⸗
ſucht werden: 1) welche Kinder koͤnnen anerkannt
wwWerden(Art. 234, 23s) 2) welches ſind die Rech⸗ tte der anerkannten Kinder? Die letzte Frage muß ſo wohl im Allgemeinen eroͤrtert werden(Art. 338, vgl. Art. 756— 759), als beſonders in Hinſicht auf die Faͤlle, wo a) die Anerkennung bloß vom Vater, ohne
iſt(Art. 336), und b) wo ſie von einem der Ehe⸗
gatten zum Vortheil eines ſolchen natuͤrlichen Kindes e
folgt iſt, das er vor ſeiner Ehe, nicht mit ſeinem gegen⸗ waͤrtigen Ehegatten, erzeugt hat(Art. 337, vgl. Art. 758); 3) koͤnnen dieſe Rechte in jedem Falle von den natuͤrlichen Kindern in Anſpruch genommen werden? Die Antwort iſt, daß dies nur alsdann angehe, wenn a) die, welche dabei intereſſirt ſind, die Anerkennung nicht beſtritten haben(Art. 339), b) wenn die An⸗ erkennung entweder freiwillig geſchehen iſt, oder der ge⸗ ſetzlichen Vorſchrift gemaͤß, in Anſpruch genommen,
reelamirt werden konnte(Art. 342, vergl. Art. 335,
Art. 340, 341),
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Mitwiſſen und Einwilligung der Mutter, geſchehen 3
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