Teil eines Werkes 
Fünftes Stück (1809)
Entstehung
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364, 355)4 Einen Anhang des ganzen bisher entworfenen Eherechts macht die Trennung von diſch und Bette aus(Art. 306 1 1).

Der erſte Hauptbeſtandtheil des Perſonenrechts, das ſo außerſt wichtige Inſtitut der Ehe, waͤre dem⸗ nach in ſeinen erſten Grundlinien von uns eonſtruirt

worden, wir gehen uͤber zu der zweiten Hauptlehre, zu dem Rechte der vaͤterlichen Gewalt, und be⸗

folgen auch hier den hoͤchſt einfachen Gang, von der

Entſtehung, den Wirkungen und der Auftebung dieſes

Rechts zu reden.

Die vaͤterliche Gewalt witd erworben: 9) durch legitime Geburt aus einer wirklichen Ehe(davon und von dem Beweiſe derſelben iſt oben geredet worden); 2) durch Legitimation der natuͤrlichen Kinder; 3) durch Adoption. Bei der Legitimation inſonderheit muß unterſucht werden, zum Vortheil welcher Kinder

ſie Statt finde(Art. 331, 332), wie ſie geſchehe (Art. 331), und welche Wirkung die geſchehene Legi⸗

timation hervorbringe(Art. 333). Bei der Adoption kommen zunaͤchſt die Subfecte in Be⸗

tracht: wer kann adoptiren(Art. 343, 344)7 und

wer kann adoptirt werden(Art. 346, 345) 7 Hierauf muß wieder die Art und Weiſe, wie die Adoption ge⸗ ſchieht, unterſucht(Art. 353 360), und endlich muͤſſen auch die Wirkungen der geſchehenen Adoption dargeſtellt werden. Die Wirkungen ſind wieder theils

perſoͤnlich(Art. 348), theils ſolche ,die in Hinſicht

auf das Vermoͤgen Statt finden, wozu namentlich

die Verbindlichkeit zur Alimentation(Art. 349) und das Recht der Succeſſion, ſo wohl die Beerbung des Adoptanten(Art. 350), als die des Adoptirten(Art. 351, 352) gerechnet werden kann.

Die Wirkungen der vaͤterlichen Gewalt uͤberhaupt ſind d eichfali entweder verſönlihe oder Wirtungen