Teil eines Werkes 
Fünftes Stück (1809)
Entstehung
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427 , Anerkennung derſelben. Bei der Entſagung(Art. 1453) wird unterſucht, wie dieſelbe geſchehe(Art. 1456 1459, 1463), welche Wirkungen die geſchehe⸗ ne Entſagung hervor bringe(Art. 1492 1495), und wenn die Entſagung wegfalle(Art. 1454, 1455, 1460). Bei der Anerkennung hingegen iſt beſonders zu reden: von der Theilung des activen Vermögens(Art. 1468

1470, 1476), und von der Bezahlung der Schulden

(Art. 1482 1491). Die conventionelle Guͤter⸗ gemeinſchaft hingegen macht uns ſowohl mit gewiſſen Vertraͤgen, wodurch die geſetzliche Guͤtergemeinſchaft naͤher beſtimmt wird, bekannt(Art. 1498 1528), als auch mit ſolchen Vertraͤgen, wodurch ſie ausge⸗ ſchloſſen wird(Art. 1530 1439.). 8

Das andere Syſtem der Vermoͤgensrechte zwiſchen Eheleuten iſt das Recht der Mitgift, und als Anhang zu demſelben kann noch das Recht der Paraphernalien mitgenommen werden(Art. 1575 1580). Das Recht der Mitgift loͤſet ſich aber in drei Punkte auf, naͤmlich in die Lehre von der Conſtitution der Mitgift(Art. 1542, 1443, 1445), von den Rechten des Mannes an der

conſtituirten Mitgift(Art. 1549, 1562, 1551, 1552,

1544 fg., 1559, 1560, 1561), und von der Reſtitu⸗ tion der Mitgift nach getrennter Ehe. Bei der letztern ſind inſonderheit drei Fragen zu beantworten: 1) zu welcher Zeit kann die Mitgift zuruͤck verlangt werden

(Art. 1564 1568)² 2) muß die wirkliche Illation der

Mitgift bewieſen werden(Art. 1569) 2 3) iſt die Repe⸗ tition der Mitgift privilegirt(Art. 1570 1573) 2

Bisher iſt von der Entſtehung und den Wirkungen der gehoͤrig entſtandenen Ehe die Rede geweſen, es bleibt endlich noch das dritte und letzte Hauptſtuͤck des geſammten Eherechts uͤbrig die Aufloͤſung der⸗ ſelben, und wir kehren dabei aus dem dritten in das erſte Buch wieder zuruͤck. Die Ehe wird aufgeldſt