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425 —— eurſion, zu den Wirkungen der Ehe zuruͤck, und zwae namentlich zu den perſoͤnlichen Wirkungen derſelben.
Die Artikel des Code Napoléon hieruͤber laſſen ſich
bequem auf eine doppelte Anſicht zuruͤck fuͤhren; gewiſſe
perſoͤnliche Wirkungen naͤmlich beziehen ſich auf die Ehegatten ſelbſt, gewiſſe hingegen auf die aus der Ehe erzeugten Kinder. In Hinſicht auf die Ehegatten ſelbſt
iſt im Allgemeinen zu bemerken, daß ſie ſich zu⸗ naͤchſt wechſelſeitige Treue, Beiſtand und Huͤlfe, ſchul⸗
dig ſind; der Mann aber ſeiner Frau Schutz, und dieſe ihrem Manne Gehorſam leiſten muß ic.(Art. 212— 214);3 in beſonderer Beziehung auf die Frau iſt hierauf ſowohl die ihr fehlende Befugniß, vor Gericht zu ſtehen(Art. 215, 216, 218), als ihre Unfaͤhigkeit, ein rechtliches Geſchaͤft vorzunehmen(Art, 217, 220,
222— 226), naͤher zu eroͤrtern. Bei den ſich auf
die aus der Ehe erzeugten Kinder beziehenden Wirkun⸗ gen, auf der andern Seite, kommt theils die Lehre von der rechtmaͤßigen Kindſchaft, theils die Lehre von der
Pflicht der Aeltern und Kinder, ſich wechſelſeitig Ali⸗ mente zu praͤſtiren, in Betracht. Die rechtmaͤßige
Kindſchaft wird nicht bloß an und fuͤr ſich dargeſtellt (Art. 312), namentlich unterſucht, in welchen Faͤl⸗ len der Vater das Kind ablaͤugnen koͤnne(Art. 312, 313), und in welchen es nicht angehe(Art. 314, 315), ſodann zu welcher Zeit der Vater die Ablaͤugnung des Kindes vornehmen muͤſſe(Art. 316, 317); ſondern es muß auch, nach Anleitung unſeres Geſetzbuches, be⸗ ſonders von dem Beweiſe der rechtmuͤßigen Kindſchaft
gehandelt werden(Art. 319, vgl. Art. 55 fg., Art. 329
321). Die Pflicht der Aeltern und Kinder, ſich wech⸗ ſelſeitig Alimente zu praͤſtiren, richtet ſich nach dem Beduͤrfniſſe des zu Ernaͤhrenden, und nach dem Ver⸗ moͤgen deſſen, der ſie ertheilt; auch Schwiegerſohne und Schwiegertochter, wie umgekehrt die Schwieger⸗


