Teil eines Werkes 
Zweites Stück (1808)
Entstehung
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vilrechts fobig ſeyn ſollen, ſo wird man ſie nicht der

Conſeription und andern Staatslaſten unterwerfen koͤnnen. Bei der Abſtimmung, welche der erſte Con⸗ ſul daruͤber veranlaßte, wurde auch das von ihm in

Vorſchlag gebrachte Princip genehmigt, und als Baſis des achten Artikels betrachtet.

Wir muͤſſen alſo dieſen achten Artikel, mit Hin⸗

ſicht auf die daruͤber verhandelten Discuſſionen, eigent⸗

lich ſo leſen: Jeder Franzoſe hat ſich der Civilrechte zu erfreuen. Franzoſe iſt je⸗ des in Frankreich geborne Individuum

(mag es von einem einheimiſchen oder fremden Vater

ſeyn); denn das vom erſten Conſul vorgeſchl agene Princip iſt als Baſis des Artikels angenommen wor⸗

den. Es fragt ſich nur noch: wie ging es zu, daß man den Artikel ſo kurz und gewiſſermaßen unvollſtaͤn dig abfaßte?

Die Verhandlungen ſiefern uns daruͤber das fol⸗

gende. Als das von dem jetzigen Kaüſen; in Vorſchlag

gebrachte Princip genehmigt, und als Baſis des abzu⸗ faſſenden Artikels war anerkannt worden, ſchlug Bo v.

lay vor, ſo zu redigiren: Toute perſonne née

en France jouit des droits réfultant de la loi ci- vile frangaiſe, à moins qu'il men ait perdu lexercice par une des cauſes déterminées ci-après. Regnier hielt dafuͤr, daß es hinlaͤnglich ſei, wenn man ſetze: Taut individu nèé en France eſt frangois, das uͤbrige finde ſich von ſelbſt. Noch einen andern zugleich auf die folgenden Artikel mit ge⸗ henden Redactionsvorſchlag machte Regnaud de Saint-Jean d'Angely. Dieſe Verſchiedenheit der Meinungen beſtimmte den Kaiſer, die Redaction der Section der Geſetzgebung zu uͤberl aſſen , welche den Artikel ſo faßte: Tout français jouira des droits civils rélultant de la loi kranqaiſe. Die letztern

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