Teil eines Werkes 
Erstes Stück (1808)
Entstehung
Seite
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et tation und Erbfolge beſtimmt werden. In den rauf Artikeln 757 und 758 wird nun die Erbfolge der un⸗ ten ehelichen Kinder in das Vermogen ihrer Eltern be⸗ ge⸗ ſtimmt, und im Artikel 762 heißt es: daß die Dispo⸗ ſigen ſition dieſer beiden Artikel nicht anwendbar waͤre auf denn diejenigen unehelichen Kinder, die aus einem Ehebruch pre⸗ oder einer Blutſchande erzeugt worden. Dieſe ode koͤnnten weiter nichts als Alimente for⸗ dern dern, welche nach dem Betrag des vaͤterlichen faſe oder muͤtterlichen Vermoͤgens, und nach der Qualitaͤt ſicht der vorhandenen legitimen Erben zu beſtimmen waͤren.

In ſo fern der Artikel 762 den aus einem Ehe⸗ bruche oder Inceſte erzeugten unehelichen Kindern Ali⸗

d mente aus dem Vermoͤgen der Mutter verabreicht wiſ⸗ ni⸗ ſen will, iſt alles klar, und kann von keinem Wider⸗ ünd ſpruche mit den vorhin erwaͤhnten Artikeln die Rede ge.. ſeyn, weil die Erforſchung der Mutterſchaft nicht nur, ſondern auch die Anerkennung von Seiten der Mutter ſe⸗ durchgaͤngig, und in Anſehung aller Kinder ohne Un⸗ 13 terſchied nachgelaſſen worden iſt. In ſo fern er ie aber dieſen Kindern auch aus dem vaͤterlichen 1 Vermoͤgen Alimente zuſpricht, ſteht er mit den Artikeln . 335 und 340 in dem offenbarſten Widerſpruche. V Denn wenn nach dieſen Artikeln, den Fall der Ent⸗ zen fuͤhrung ausgenommen, keine Erforſchung der Vater⸗ der ſchaft ſtatt findet, und auch die Anerkennung zu Gun⸗ niß ſten ehebrecheriſcher und inceſtuoſer Kinder verboten und iſt, ſo kann ja die Paternitaͤt nicht rechtlich ausgemit⸗ che telt und angenommen werden, folglich kann auch von Ro⸗ keinen aus dem vaͤterlichen Vermoͤgen zu entrichtenden q Alimenten die Rede ſeyn. al⸗ Wir wiſſen aus den Motiks, warum die Erfor⸗ aus ſchung der Paternitaͤt, den Fall der Entfuͤhrung aus⸗

den⸗ genommen, unterſagt worden iſt, naͤmlich damit lis⸗