Teil eines Werkes 
Erstes Stück (1808)
Entstehung
Seite
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e n mit alttere Geſetze, ſondern auch ſelbſt das roͤmiſche Recht eichen verdraͤngt. In der andern*) heißt es dagegen:

3 Man glaube nur ja nicht, daß unter dem auf⸗ gegangenen Code Napoléon die vorigen Rechte mmit einem Male in Maſſe untergegangen ſind; ſie ſind vielmehr ſaͤmmtlich, ſo wohl die allgemeinen, als auch die provinziellen und localen, durch das ganze Reich an ihrem Platze und in ihrer bisherigen Thäͤ⸗ tigkeit ſtehen geblieben, ſofern ſie nicht nur ſolche Gegenſtaͤnde betreffen, wobei ihnen durch den Co⸗ de Napoléon derogirt worden iſt. Die franzoͤſiſche Legislation iſt von dem ſehr rich⸗ tigen Satze ausgegangen, daß es an der erforderli⸗ chen Einheit des Staats fehle, wenn die Principien n: und Maximen der Conſtitution und Regierung nicht auch durch die civiliſtiſchen Verhaͤltniſſe, und zwar gleichfoͤrmig im ganzen Umfange des Staats und

n ih ohne Zulaſſung einer Ausnahme oder Abweichung, rſche durchgefuͤhrt werden; wenn alſo das Civilrecht in anun⸗ aallen ſolchen Dingen, die auf regierungsrechtlichen, kreich 3 den ganzen Staat angehenden, Gruͤnden beruhen,

als nicht eins und daſſelbe durch das ganze Reich iſt. ndes Jene vom Regierungsrecht abhaͤngigen Normen des ſtera⸗ Civilrechts, nach einer eben ſo tief gegangenen, als ſogar fuͤr die Jurisprudenz ergiebig gewordenen Revolu⸗ er ei tion, in eine Sammlung zuſammen zu faſſen, das

n ha⸗ war dringend noͤthig; und dieſem Beduͤrfniß hat vor lteude aallen Dingen durch den Code Napoléon abgehol⸗ fen werden ſollen. Alles Alte, das durch dieſe

dh die⸗ Maaßregel nicht getroffen worden, iſt der Regel 17 nach unangetaſtet und unverdraͤngt geblieben. ux

1og, 5) Jenaiſche allgemeine Literaturzeitung vom

Jahr 1807, Nr. 4 folg.