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beſondern Statuten einzelner Provinzen und Orte
mehr beſtehen koͤnnten, welche lediglich daher zu ruͤh⸗
ren ſcheint, daß man dieſe particulaͤren Rechte und be⸗ ſondern Statuten als Privilegien betrachtet, die denn
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freilich mit der franzoͤſiſchen Conſtitution— wie ſie
wenigſtens derzeit verſtanden wurde— unvertraͤglich ſind. Wir erinnern uns auch noch geleſen zu haben, daß ſolche zu Anfange der Revolution von einzelnen exaltirten Koͤpfen aus dieſem Grunde angefochten wur⸗ den; ihre auf Aufhebung derſelben gerichteten Vor⸗ ſchlaͤge aber um deswillen kein Gehoͤr fanden, weil
man eines Theils der ganz richtigen Meinung war, zwiſchen einem privilége und einem droit particu-
lier ſei doch ein gar zu großer Unterſchied, andern Theils mit der Aufhebung des droit particulier und local auch eine allgemeine Anarchie in Abſicht des
als die Anarchie in der Regierung, geweſen ſeyn wuͤr⸗ de; endlich dritten Theils auch ſehr gut wußte, daß es nicht wohl thunlich ſei, fuͤr eine Nation, deren Indivi⸗
greifendes und alle ausgleichendes Recht zu ſchaffen. Das alte franzoͤſiſche Recht erlitt alſo, wie geſagt, nur durch die Revolution in ſo fern einen Stoß, als deſſen Grundſaͤtze mit den neuen Grundſaͤtzen incompati⸗ bel waren. Dies auf der einen Seite; auf der andern geſchah demſelben aber auch durch die Geſetze Abbruch, welche im Laufe der Revolution auf einander folgten, und die Einheit des Rechts, in ſo fern das Privat⸗ recht mit dem Regierungsrechte zuſammen hing, zum
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Reechtszuſtandes fuͤrchtete, die noch viel gefaͤhrlicher,
puen bisher nach ſo ganz verſchiedenartigen Geſetzen und Gewohnheiten gelebt hatten, ein allgemein durch⸗
Zweck hatten. Hier war zwiſchen aͤltern und neuern
Verhaͤltniſſen der Unterſchied, daß in dem neuen droit Lommun zugleich mit dem alten droit commun auch
das droit coutumier mit untergehen mußte, in ſo
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