Druckschrift 
Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen

tande.

n.

Beamte m Zwiſt untag,

Schein, eyn die N rbe und Colhͤbri Geſchlehl Eltern

und Etn Er ſol es bon R Zahlen 9 Jahrs nd

und wäte lein Auh es Gemein en Tag w fgebors n en werda h der lii ht nehr den.

ſollen 1 n ſ prechen

I. B. II. T. Beurkundungen des bürgerl. Stands. 21

oder ihren mit einer beſondern und oͤffentlichen Vollmacht

verſehenen Gewalthabern unterzeichnet werden; ſie muͤſſen nebſt einer Abſchrift der Vollmacht den Betheiligten ent⸗ weder zu eigener Hand oder zu ihrem Wohnſitz behaͤndigt, und dem Beamten des buͤrgerlichen Stands, der ſeine Ein⸗ ſicht der Urſchrift darauf zu bemerken hat, vorgezeigt werden.

67. Der Beamte des buͤrgerlichen Stands muß ohne Zeitverluſt die Einſprache in dem Aufgebotsbuch mittelſt einer kurzen Anzeige bemerken.

Am Rand des Eintrags dieſer Einſprachen muß er nachmals der Urtheile oder des Aufhebungs⸗Scheins, ſo⸗ bald ihm eine Ausfertigung davon zugeſtellt wird, er⸗ waͤhnen.

68. Im Fall einer Einſprache darf der Beamte des buͤrgerlichen Stands, ehe ihm die Aufhebun s⸗Urkunde zu⸗ geſtellt worden iſt, nicht zur Trauung ſchreiten, bey Strafe von Einhundert Fuͤnfzig Gulden, und Leiſtung aller Entſchaͤdigung.

69. Sind keine Einſprachen eingelegt worden, ſo ſoll auch hievon in dem Trauungs⸗Schein Erwaͤhnung ge⸗ ſchehen, und wenn Aufgebote der Ehe in mehrern Gemein⸗ den noͤthig waren, ſo ſollen die Verlobten von dem Beam⸗

ten des buͤrgerlichen Stands einer jeden Gemeinde das

Zeugniß beybringen, daß keine Einſprache eingelegt wor⸗ den ſey.

7o. Der Beamte des buͤrgerlichen Stands ſoll ſich den Geburtsſchein von jedem der kuͤnftigen Ehegatten vor⸗