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Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
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1. B. I. T. Genuß u. Verluſt d. bürgerl. Rechte. 9

1.) durch das Staats⸗Buͤrgerrecht, das man in ei⸗ nem fremden Land erlangt;

2.) durch eine von dem Staatsherrſcher nicht geneh⸗ migte Annahme oͤffentlicher, von einer fremden Regierung uͤbertragener Amtsverrichtungen;

3.) endlich durch jede Niederlaſſung in einem fremden Land, ohne Abſicht, zuruͤckzukehren. Eine Handels⸗Niederlaſſung gilt niemals fuͤr Abſicht, nicht zuruͤckzukehren.

18. Ein Inlaͤnder, der dieſe rechtliche Eigenſchaft verloren hat, kann ſie jederzeit wieder erlangen, wenn er mit Erlaubniß des Staatsherrſchers ins Land zuruͤckkehrt, und erklaͤrt, daß er ſich daſelbſt ſezen wolle, und daß er auf jede mit den inlaͤndiſchen Geſezen im Wider ſpruch ſtehende Auszeichnung Verzicht thue.

19. Eine Inlaͤnderin, die einen Fremden heyrathet, folgt dem Zuſtand ihres Mannes⸗ 1

Verliert ſie ihren Mann, ſo erhäͤlt ſie die rechtliche Eigenſchaft einer Inlaͤnderin wieder, vorausgeſezt, daß ſie entweder noch im Land ſich aufhaͤlt, oder mit obrigkeit⸗ licher Erlaubniß dahin zuruͤckkehrt, und erklaͤrt, daß ſie ſich dort ſezen wolle.

20. Wer in den Faͤllen des 10ten, z8ten und igten Sazes die rechtliche Eigenſchaft eines Inlaͤnders wieder erhalt, kann ſie nicht eher geltend machen, als bis er die Bedingungen dieſer Saͤze erfuͤllt, und nur um ſolche Rechte auszuuͤben, die ihm nach dieſem Zeitpunkt an⸗ fallen. G