XII
lichen Kindern das Erbrecht an ihren muͤtterlichen Verwandten, wie zuvor noch bleibt, dagegen an
dem Vater ihnen keines zukommt, als wo ſie nach
dem gemeinen Recht und der in Unſerer vorigen
Verordnung vom 27ten December 1795. befind⸗
lichen Erlaͤuterung deſſelben in dem ſeltenen Fall waren, das Sechstel⸗Erbe anſprechen zu koͤnnen, in welchem Fall nachmals jezo ſolche, ſo wie die⸗ jenigen, die nach dem erſten July von einem Bater neu und geſezmaͤſig anerkannt werden, obwohl ſie vor dem erſten July geboren ſind, an ihm das nemliche Erbrecht haben, welches andern unter der Herrſchaft dieſes Geſezes geborenen und aner⸗ kannt werdenden unehlichen Kindern zuſteht;
wohingegen
35 wegen ihrer Ernaͤhrung es nicht nur bey denen,
die nach dem alten Fuß durch richterliche Vater⸗ ſchafts⸗Erklaͤrung in den Beſiz einer Unterhalts⸗ Beziehung gekommen ſind, ſondern auch wegen jener, welche nach eingetretener Verbindlichkeit des Land⸗Rechts, durch eine demſelben gemaͤs erhobene Verſchuldung einer Mannsperſon, welche
Beziehung hat auf das Daſeyn ſolcher Kinder, deren Vaterſchaft buͤrgerlich ungewiß geblieben iſt,
in den Fall kommen, Unterhalt, auch ohne aner⸗
kannt zu ſeyn, fordern zu koͤnnen, es in Abſicht
der Beſtimmung dieſes Unterhalts nach demjenigen
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