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I. B. II. T. Beurkundungen d. buͤrgerl. Stands. 27
des Verſtorbenen die gleiche Stelle verſieht, ſo fern der Wohnort bekannt iſt; dieſe Ausfertigung wird in die Bücher eingetragen.
83. Die Hals⸗Gerichtsſchreiber ſind gehalten, in den erſten vier und zwanzig Stunden nach der Vollſtre⸗ ckung der Todesurtheile dem Beamten des bürgerlichen Stands des Orts, wo der Verurtheilte hingerichtet wor⸗ den iſt, alle im 79. Saz ausgedrückten Nachrichten zuzu⸗ ſenden, nach welchen alsdann der Todtenſchein zu ver⸗
faſſen iſt.
84. Stirbt jemand in einem Gefängniß, Zucht⸗ oder Beſſerungs⸗Haus, ſo haben die Aufſeher oder Gefan⸗ genwärter den Beamten des bürgerlichen Stands auf der Stelle hievon zu benachrichtigen; dieſer muß, wie im 30. Saz beſtimmt iſt, ſich dahin verfügen, und den Todtenſchein fertigen..
85. In allen Fällen, wo jemand eines gewaltſamen Tods in einem Gefängniß oder Zuchthaus verſtorben, oder hingerichtet worden iſt, ſoll von dieſen Umſtänden in den Büchern gar nichts erwähnt, und jedesmal der
Todtenſchein einzig nach der in dem 79. Saz vorge⸗
ſchriebenen Form gefertiget werden.
835 a. Wird die Leiche eines Kindes, das todt war,
Fehe ſeine Geburt eingetragen werden konnte, dem
Beamten des bürgerlichen Stands vorgetragen; ſo darf er in ſeiner Todesurkunde nicht ſagen, daß es ge⸗ ſtorben, ſondern nur daß es ihm leblos vorgewieſen worden, wornächſt derſelbe die Namen, Vornamen, Eigenſchaft, und Wohnort des Vaters und der Mut⸗ ter des Kinds, von den Zeugen, und Jahr, Tag, und Stunde, wenn es zur Welt geboren worden,


