16 1. B II. T. Beurkundungen des buͤrgerl. Stands.
bürgerlichen Stands beygefügt werden müſſen, allda auf⸗
bewahrt werden, nachdem ſie vorher mit dem Handzug deſſen, der ſie vorlegte, und des Beamten des bürger⸗ lichen Stands beglaubigt ſind.
45. Jedermann iſt berechtigt, von denjenigen, wel⸗ che die Bücher des bürgerlichen Stands bewahren, Aus⸗ züge aus ſolchen ſich ausfolgen zu laſſen.
Auszüge, die als gleichlautend mit den Büchern ausgeliefert, und von dem erſten Bezirks⸗Beamten, oder ſeinem Stellvertreter, beglaubigt ſind, haben volle Beweiskraft, ſo lang ſie nicht förmlich als falſch ange⸗ klagt werden.
46. Sind ſolche Bücher nicht vorhanden; oder ab⸗ handen gekommen, ſo iſt der Beweis durch Urkunden ſowohl, als durch Zeugen zuzulaſſen, und es können alsdann die Heirathen, Geburten und Sterbfälle durch Bücher und Papiere der verſtorbenen Eltern, wie auch durch Zeugen bewieſen werden..
47. Jede Urkunde des bürgerlichen Stands, ſe n mag Inländer oder Ausländer betreffen, die im Ausland ge⸗ fertigt worden iſt, ſoll volle Beweiskraft haben, wenn ſie in der dort landüblichen Form abgefaßt iſt.
46. Alle im Ausland gefertigten: Beurkundungen des bürgerlichen Stands der Inländer ſind gültig, wenn
ſie von Staatsgeſchäftsträgern ihres Heimaths⸗Staats,
dieſem Geſez gemäß aufgenommen worden ſind.
49. So oft am Rand einer ſchon eingetragenen Be⸗ urkundung einer Andern/ die darauf Bezug hat, zu erwäh⸗
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