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Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
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1. B. I. T. Genuß u Verluſt d. buͤrgerl. Rechte. 15

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31. Stirbt der abweſend Verurtheilte in der Gnaden⸗ Friſt von fünf Jahren, ohne ſich geſtellt zu haben, auch ohne ergriffen und verhaftet worden zu ſeyn; ſo wird er als Einer, der im unverlezten Rechtszuſtand geſtorben iſt, behandelt. Das Urtheil über das ungehorſame Ausbleiben verliert alle Rechtswirkung. Der Anſprache des beſchädigten Theils geſchieht gleichwohl dadurch kein Abbruch; ſie kann aber wider die Erben des Verurtheilten nur im bürgerlichen Rechtsweg erhoben werden.

32. In keinem Fall ſezt die bloße Verjährung der Strafe den Verurtheilten in ſeine bürgerlichen Rechte für die Zukunft wieder ein. 3

33. Die Güter, welche ein bürgerlich Todter er⸗ wirbt, und in deren Beſiz er am Tag ſeines natürli⸗ chen Todes iſt, fallen dem Staat kraft des Rechts auf Erblos⸗Gut anheim..

Dem Staats⸗Oberhaupt ſteht frey, zum Vortheil der Wittwe, der Kinder, oder der Verwandten des Verurtheilten hierüber jene Verfügungen zu treffen, die ihm die Menſchlichkeit einfloßen wird.