Druckschrift 
Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
Entstehung
Seite
7
Einzelbild herunterladen

ig eint Ueber nur do

ines Ge eſchäft enn das n.

ich zun jen nur Rechti chloſſen Gegen!

dechte.

echte

on der ettere riften

4

I. B. I T. Genuß u. Verluſt d. buͤrgerl. Rechee. 7

g. Jeder Inländer ſoll der bürgerlichen Rechte genießen.

9. Wer im Land von einem Fremden gebohren iſt, iſt berechtigt, innerhalb eines Jahrs nach ſeiner Volljäh⸗ rigkeit die rechtliche Eigenſchaft eines Inländers in An⸗ ſpruch zu nehmen; nur muß er zugleich, wenn er im Land ſich aufhält, erklären, daß er darinn ſeinen Wohnſitz auf⸗ zuſchlagen gedeyke, und, wenn er in einem fremden Land ſich befindet, das Verſprechen von ſich geben, daß er ſe inen Wohnſitz im Land aufſchlagen wolle, und in Jahresfriſt nach gethanem Verſprechen ſich wirklich dort niederlaſſen.

9. a. Dieſer Anſpruch unterliegt jedoch dem Ermeſ⸗ ſen der Staats⸗Regierung, über deſſen Zulaſſung oder Verweigerung, ſo oft dieſer Fremde in einem andern Staat ein angebornes Staatsbürgerrecht oder ſichere Heimath hat.

10. Jedes Kind, das in einem fremden Land von einem hieſigen Inländer geboren wird, iſt Inländer.

Hatte der Vater die rechtliche Eigenſchaft eines In⸗ länders verloren, ſo kann das Kind allezeit durch Er⸗ füllung der im 9ten Saz vorgeſchriebenen Bedingun⸗ gen dieſe Eigenſchaft wieder erlangen.

11. Der Fremde genießt im Land die gleichen bür⸗ oerlichen Rechte, welche das Ausland, zu welchem er ge⸗ hört, dem hieſigen durch Verträge eingeraumt hat, oder einräumen wird.

12. Eine Fremde, die ſich mit einem Inländer verheyrathet, folgt dem Zuſtand ihres Mannes.

*