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Band 4 (1848) Band 4
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ſche Spiegelfechterei oder andere Treuloſigkeit in die unrechte⸗ ſten Hände gefallene Dokument. Ich hab's dem frechen Witz⸗ bold abgenommen; ich ſtelle es jetzt Ihnen zurück.

Ha, das iſt wacker von Ihnen, und ich danke aus ge⸗ rührter Seele... aber jener ſchlimme Freund, jener Ju⸗ is

Er wird mir morgen Rede ſtehen... und wenn er den Tag überlebt, mag er ferner Ihnen gehören.

Verſteh' ich recht? Sie, von Ghlders, hätten ſchon ge⸗ than, was mir zukäme, mir allein?

Die Buberei, Herr Alfred, war offenkundig; ſie abzu⸗ ſtellen die Pflicht eines jeden Ehrenmannes. Ich achte Sie hoch, Herr Alfred, Ihre Braut bewundre ich ſchon lange in ſtiller Verehrung. Ihre Rechte auf Malvina ſind mir heilig; aber nicht minder iſt mir's die Ehre Ihrer trefflichen Braut!

Mit dieſen Worten des alten Bahard, die des noch äl⸗ tern Secipio würdig, entfernte ſich der Heros Ghlders, und auch Alfred, gleichſam verdutzt, vor den Kopf geſchlagen, ließ ſich durch Herzlinger vom Schauplatz führen.

Geh nach Hauſe, trink' ein Glas Limonade, und geh' zu Bett, mahnte der Freund.

Geh' zum Henker, antwortete der Dichter. Herz⸗ linger ließ ſich's nicht zweimal ſagen.

Auf ſeinem Zimmer ſagte jedoch Alfred in ſeinen Spiegel hinein:Das iſt eine ſaubere Beſcheerung. Ich und Mal⸗ vina beide heimlich geliebt, beide verehrt und vergöttert im

Stillen! Himmel welche Verwicklung! Das Benehmen dieſes Gylders wirft einen düſtern Schein auf Malvina's letzte