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„Wo anders,“ verſetzte Herzlinger,„als im Kaſino, wo⸗ ſelbſt er noch mit dem armen roſenfarbigen Papier ſeine Schwänke treibt 4
„Beſſer ſage: mit dem Heiligthum meines Herzens, mei⸗ ner Liebe!“ donnerte Alfred dazwiſchen:„das Heiligſte in einem Stiefel!!!“
Und Herzlinger ſchloß:„Ich komme eben aus dem Ka⸗ ſino, konnte den brudermörderiſchen Witz und Hohn nicht ohne tiefſte Entrüſtung mehr mit anhören; darum ging ich.4
„Um mit mir unmzukehren, meine Schritte zu leiten, meinen Grimm an's Ziel zu führen! Marſch, Kamerad, voraus, voran! An's Leben geh' ich dem, der mich und meine Braut ſo ſchwer beleidigte!— O Stiefel des Schickſals! Komm, mein Freund!“
„In Gottesnamen; wenn auch nur um Dich von unbe⸗ ſonnenen Handlungen zurückzuhalten, begleite ich Dich!“ machte Herzlinger, und in vollem Lauf— kaum vermochte der Freund dem Dichter auf der Ferſe zu bleiben, ging's auf und dabon
in das Kaſino hinein.
Alfred brach wie ein Koſakenpulk in's Geſellſchaftshaus. „Wo, wo iſt er? wo, daß ich ihn morde!“ zeterte er durch die Gänge, während Herzlinger ihn mühſelig am Rock⸗ zipfel feſthielt.
Siehe! da trat dem Dichter entgegen eine hohe Helden⸗ geſtalt: der Oberſtlieutenant Gylders. Und vieſer Oberſtlieu⸗
tenant ſprach ernſt und milde zu ihm:„Ich weiß, mein Herr,
wen und was Sie hier ſuchen. Beruhigen Sie ſich gefälligſt: die Hauptſache iſt ſchon geſchehen. Hier iſt das durch hölli⸗


