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Band 4 (1848) Band 4
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Contraſte, das die Anhänglichkeiten hienieden regiert und be⸗ feſtigt... Carlo und Francesco konnten nicht ohne einander ſein, ſie verließen ſich nie, und obgleich ſie gewöhnlich hin⸗ ſichtlich der Gefühle und Ideen im Widerſpruch ſtanden, ob⸗ gleich ſie ſich ſehr oft ſtritten, fanden ſie ſich doch immer wieder in der Gegenſeitigkeit einer unwandelbaren Zuneigung vereinigt.

Unſere Leſer erinnern ſich, daß ſie Meiſter Daphnis nach Frankreich ſchickte, verſehen mit einem Empfehlungsbrief an Caldara, den zweiten Orcheſterdirector des Italieniſchen Thea⸗

ters, welchem Brief ein Sümmchen Geld zu Beſtreitung der Reiſekoſten beigefügt war. Sie wurden einem Vetturin an⸗ vertraut, der ſie bis Lhon führen ſollte, doch in Chamberh

begegnete ihnen ein großes Unglück: die Börſe, die ihr ganzes

Vermögen enthielt und von Francesco übernommen worden war, verſchwand plötzlich. Francesco hatte ſie verloren oder war ſie ihm von einem ſeiner Reiſegefährten entwendet worden? Niemand vermöchte dies zu ſagen. Francesco neigte ſich ſtark zu der letzten Hypotheſe; aber wie die Thatſache beweiſen? auf wem den Verdacht ruhen laſſen? Trotz ſeines natürlichen Ungeſtüms zögerte Frantesco in dem Augenblick, wo er an⸗ ſchuldigen ſollte, und als es ſich darum handelte, die Zeche im Wirthshaus zu bezahlen, erklärte er mit feſtem, keckem Ton, er habe kein Geld.

Der Vetturin war ganz verblüfft.

Wie! rief er,kein Geld! Ihr ſpaßt ohne Zweiel?

und was habt Ihr mit dem, was Ihr beſaßet, gemacht?

Ich Euch hierüber keine Rechenſchaft abzulegen,