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Band 4 (1847) Band 4
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Er drückte an einer unſichtbaren Feder. Der Deckel ſprang ſogleich auf, und es zeigte ſich zum höchſten Erſtaunen das Medaillon, das Portrait der jungen Griechin, das, entfernt in keinem ſchlimmen Zuſtand, von einem Kreiſe von Diamanten umgeben war.

Aber, mein Herr, riefen die beiden Damen, von der Furcht zur Freude übergehend,wer ſind Sie denn, Sie, der Sie ſolche Wunder verrichten?

Dieſes wird es Ihnen ſagen, antwortete der Unbe⸗ kannte, indem er ihnen zierliche, ſeltſame Tabletten reichte. Ich hoffe, Sie werden den Irrthum, in dem Sie ſich bis jetzt befunden haben, bald erkennen.

Dieſe ganze Scene ereignete ſich, ohne daß es e der Mutter und der Tochter Jemand gewahr wurde. Als ſie die Augen aufſchlugen, um den Fremden noch einmal zu befragen, war er wie durch einen Zauber verſchwunden. Ungeduldig, dieſem Räthſel auf den Grund zu kommen, öffneten ſie raſch die Tabletten. Sie enthielten folgende mit Bleiſtift geſchrie⸗ bene Worte:

Der Bandit, welcher Sie im Wald⸗ von Panthelemon beraubt hat, war nicht Tunſo, wohl aber einer ſeiner Leute.

Der überzeugendſte Beweis, den ich Ihnen geben kann, beruht gerade auf der Sicherheit Ihres Gedächtniſſes. Hätte Sie Tunſo angehalten, ſo würden Sie ihn dieſen Abend erkannt haben, denn derjenige, welcher die Ehre hatte, ſich einen Augenblick mit Ihnen zu unterhalten, iſt kein Anderer, als

Tunſo ſelbſt. Der Erzähler. 1847. 1v. 21