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Er ſprach's nicht aus, was er dachte, ſondern zeichnete ſich mit dem heiligen Zeichen des Kreuzes. Dann hob er wiederum an:
„Glaubt Ihr nicht auch, fremder Herr, daß, wenn der Satan durch die Macht des Goldes herrſcht, er in einem Land, das ſoviel des Goldes trägt, am mächtigſten ſein müſſe?“
Das Schauſpiel vor unſern Augen mahnte nur allzuſehr an das Walten des Fürſten der Finſterniß, und, ſoll ich es bekennen? ich wußte keinen haltbaren Grund gegen Pedro's Anſicht aufzubringen.
„Heilige Mutter Gottes,“ rief Anaſtaſio:„ſeufzt dort nicht einer wie der Vater ſelig in ſeiner letzten Nacht? O, die Goldſucherei iſt ein entſetzliches Handwerk. Horch!“
Wir lauſchten, doch vernahmen wir nichts als das Ziſchen der lodernden Gluth, das Krachen des grünen Holzes im Feuer, das Stöhnen des Kranken.
„Thu mir's nach,“ fuhr Anaſtaſio fort:„berlaß einen Beruf, der früher oder ſpäter Dir das Leben koſten muß.“
„Nie, nie, nie verlaß ich ihn,“ rief Pedro, und
hieß ſeinen Bruder ihm folgen, um zu ſehen, was es gebe.
„Wollt Ihr mich ſo verlaſſen?“ wimmerte der Ver⸗ wundete: veiner bleibe bei mir, um der heiligſten Junfrau willen.“
„Ihr müßt bei ihm bleiben, fremder Herr,“ ſagte


