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durch den Halbſchlaf hindurch dumpfes Geſchrei vernähme und Feuerblitze, Irrlichtern gleich, aufgehen ſähe. Ich ließ mich indeſſen nicht ſtören und ſchlummerte immer tiefer ein, bis mich eine grelle Helle weckte.
Die Rieſenfichte auf der Höhe über dem Bach ſtand in Flammen und beleuchtete das ganze Thal. Die aufwirbelnden Rauchwolken verdüſterten den Himmel. Die Wipfel der Bäume rings umher röthete der Widerſchein. Brennende Aeſte ſtürzten am Stamm herab und zeichneten eine Funkenſpur. Beim Scheine dieſer Rieſenfackel ſah ich dunkle Geſtalten hin⸗ und herlaufen, blanke Waffen hochgeſchwungen blitzen.
„Nacome, Nacome! ſchrie es von allen Seiten.“
Ich wandte mich, um die Brüder zu rufen. Beim Flammenſchein, der bis in die düſtere Ecke der Hütte däm⸗ merte, ſah ich ſie leiſe mit einander ſprechen; ſie mochten wohl Rath halten. Der Verwundete wand ſich auf ſeinem Schmerzenslager in bittern Nöthen.
„Nun,“ ſagte ich zum Gambuſino:„wollen die von Nacyme uns wirklich angreifen?“
Er ſchüttelte das Haupt. Sein Geſicht war ſorgenvoll und bleich; ein Schrecken, den er ſich kaum zu erklären ver⸗ mochte, bemeiſterte ihn trotz allen Wibderſtrebens.
„Nein, nein,“ verſetzte Pedro:„die Goldwäſcher von drüben hätten nicht die Nachtlampe dort angezündet, um uns zu warnen. Ein Wanderer kann den Baum auch nicht wohl angebrannt haben; denn wein einer Gründe gehabt, dort oben zu lagern, ſo würde er auch ſchwerlich ſein Lager ſo verrathen haben. Wenn es mithin nicht.


