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Band 4 (1846) Band 4
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Der arme Krüppel! Er that mir von Herzen leid, aber bald dachte ich an andre Dinge. Auf der Reiſe haftet kein Gedanke allzulange.

Nach acht mühſeligen Meilen erreichten wir endlich eine Stelle, wo verſchiedene Gruppen zerlumpten Volkes, mit Gold⸗ waſchen beſchäftigt, uns unfreundliche Blicke zuwarfen. Eine kurze Strecke weiterhin, wo bei einer ſcharfen Wendung der Weg von Bäumen frei wurde, ſah ich vor mir eine lange

ſchmale Schlucht, mit Hütten von Bambus und Laubwerk,

kaum zu unterſcheiden von Bäumen und Geſträuch; was ich erblickte war Baeuache.

Bevor ich nun zum letztenmal den oft durchrittenen Bach überſchritt, verweilte ich auf der Platte über dem weſtlichen Uferhang, um mit einem Blick den ganzen Placer zu über⸗ ſchauen. Vor mir öffnete ſich die Thalſchlucht, auf drei Seiten von ſteilen Abhängen umſchloſſen, dicht mit Pinien beſtanden. Graue Felſenkanten ſchauten hie und da aus dem zerriſſenen Erdreich und dem ernſtdunkeln Grün der Bäume. Von der Höhe im Hintergrund der Thalſchlucht brauste ein Bach über ſteile Felſenhänge. Dieſer Bach ent⸗ ſpringt der Waſſerſcheide zwiſchen Bacuache und Nacome. Auf der Höhe des Gebirges lagen Nebel. Mit dem Haupt⸗ bach der Schlucht vereinigten ſich, von beiden Seiten zuſtrö⸗ mend, andere geringere, die, wie deutlich zu ſehen war, während der Regenzeit arge Verwüſtungen anzurichten pflegen.

Am Bachesrand, mitten im Waſſer und auf dem Sande arbeiteten in gebückter Stellung viele Leute mit Pickel, Schau⸗ fel oder Wanne. Von Zeit zu Zeit blitzte und donnerte eine