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Band 3 (1846) Band 3
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nen Azur flogen Vögel gleich weißen Racketen, Fregatten ſegelten in weiter Ferne, und Fiſcherpelikane, von der Farbe der Felſen, ſtürzten ſich von unglaublicher Höhe, mit der Schnelligkeit von Sternſchnuppen, auf eine unſichtbare Beute.

Cahetano und Pepe ſetzten inzwiſchen ihren gefahrvollen Weg zum Meere fort.

Fürchten Sie nicht, fragte ich den Engländer,daß dieſe Leute in Verſuchung gerathen, ſich zuzueignen, was Sie ihnen ſo ganz überlaſſen?

Nein, entgegnete er; S Herz iſt einmal ſo beſchaffen, daß manches Individuum, welches Vater und Mutter ausplünderte, keinen ropßn Blut zu vergießen wagte, und manches Andere, für das ein Menſchenleben nichts iſt, ſich ein Gewiſſen daraus machte, fremdes Gut anzugreifen⸗ Vertraut man nicht täglich zehnmal ſtärkere Summen, und auf einfachen Schein, unbekannten Maulthiertreibern? Und dann, ſetzte mein Gefährte hinzu, indem er mit dem Finger auf Cahetano wies,kenne ich die Geſchichte dieſes Mannes, weiß, mit welchem Fanatismus dieſer Unglückliche das ver⸗ theidigt, was er die Ehre ſeines Namens nennt.

Wie! Sie kennen ſeine Geſchichte und trauen ſich, ſe mir zu erzählen? fragte ich, ihm das Sträuben vom Chineſen und vom Senator mittheilend.

Und warum nicht? Er hat ſie nicht mir vertraut, und ich bin nicht der einzige, welcher ſie weiß, obſchon Cahetano es nicht ahnet. Dieſe Geſchichte iſt ſo blutig, als kurz.