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jeden ſolchen Promeſſe meine ächte aufrichtige Karte ſich be⸗ fand; die Damen mußten doch, beim Himmel, wiſſen, wo ich zu finden. Wie ſchon geſagt: die Geſchäftchen machten ſich recht leidlich, wenn ich ſchon in der Eile hie und da eine Demoiselle à marier für eine verehelichte Frau, oder dieſe letztere für eine pikante Wittwe gehalten.
Das ſchöne Geſchlecht, wenn ſich's auch nicht im großen Buche eintragen ließ,— wenn es auch hie und da keine No⸗ tiz nahm von meinem Proſpectus, fand ſich dennoch ſo ſehr geſchmeichelt von der Huldigung, die ich ſeinen Reizen gebracht, daß es wenigſtens nicht zu der ſtillſchweigenden Verſchmähung
das Laſter der Indiskretion geſellte.— Verluſte kann der Kaufmann ertragen— n'est pas marchand, qui toujours gagne— aber Indiskretion...? Pfui!— Nur ein einziger
Fall dieſer Art kam mir vor, und er hätte zu ſchlimmen Zäu⸗ nen führen können... aber Grand-Fusil war klug, und hatte ſtets zum Ausſpielen eine Karte bereit.
Ah; da ſind wir nun Gottlob wieder bei den Karten. Ich trug deren, außer den in meinen Liebesprogrammen ver⸗ borgenen, zwei Gattungen bei mir: offizielle mit meinem ange⸗ borenen und angetauften Namen, mit der Firma meines Hauſes, und was dergleichen. Dann aber in einem Extratäſchelchen an⸗ dere, pojetiſche... Grand-Fusil hatte Pojeſie im Leibe.. mit einem Worte: ſogenannte Duellkarten. So oft ſo ein Tolpatſch von ſchwarzbärtigem Kinderſchreck mich irgend an⸗ knurrte:„Votre carte Mr. 2“ ſchob ich ihm eine derſelben in die Zähne, und dann mochte er ſich damit ad lubitum herumbeißen. Auf ſelbigen Karten ſtand nicht:„Theophile


