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gereiſt, das hauptſächlich„en articles de deuil“ Geſchäfte machte, und bin unter anderm auch einmal, mit meinem Muſterkiſtchen, in den Eilwagen geſtiegen, der von meiner Re⸗ ſidenz nach Flätz abzugehen pflegte.
Wie der„Geneigteſte“ noch aus der Schule weiß, ſo liegt das Fürſtenthum Flätz unter dem Grade X des Aequators, zwi⸗ ſchen dem großen und kleinen Bären mitten inne, und die mitter⸗ nächtliche Abweichung der Magnetnadel iſt dort unbedeutend, das klimariſche Verhältniß gemäßigt. Das Land Flätz hat zwei Meilen
in ſeiner ſüdlichſten Länge, und anderthalb Stunden in ſeiner nördlichſten Breite. Es wird abgetheilt in das Niederland und ins Hochrepier: das erſtere leidlich kultivirt und mit der Haupt⸗ ſtadt Flätz verſehen; das letztere eitel Gebirg und Wald, worin⸗ nen ein fürſtlich Jagdſchloß und ein paar im Forſt vergrabene Dorfneſter mit viel Schmutz und wenig Kaufmannsſinn.
Der wilde Strom„Katzengang“ trennt das Nieder⸗ vom Oberland und vice versa; an welchem„Katzengang“ die⸗ jenige Vorſtadt von Flätz belegen, die ſowohl in Chroniken als im Volksmund unter dem bedeutſamen Namen„Bhüt' Gott“ bekannt iſt.—
Ich nenne eben nur mißbräuchlicherweiſe, weil nach uraltem Brauch, das Land Flätz ein Fürſtenthum. Der berühmte Welt⸗ umſegler Jean Paul, geborner Richter von Wunſtedel, hat es als ein ſolches entdeckt und in die Geographie eingeführt.— — Seitdem aber Fürſt Irenäus, der Großvater des Fürſten Klaudius und nach demſelben der Fürſt⸗Enkel Klaudius ſelber mit tödtlichem Hintritt, aber ohne Nachtritt von directen Leibes⸗ erben zur ewigen Ruhe einzugehen allerhöchſt geruht haben,


