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Büchſe zwiſchen den Knieen, an einen Stamm und ſtopfte ſich eine Pfeife, um die Schläfrigkeit vollends zu überwinden. Ich beſaß hinlängliche Erfahrung, um am Stand der Geſtirne zu erkennen, daß die Stunde nahte, wo die Wüſtenei ihre Ge⸗ heimniſſe feiert. Mir war's gar nicht unlieb, in der feierlichen Stille eine Menſchenſtimme zu vernehmen, und ich bat Bermudes fortzufahren, inſofern er nämlich meine, noch Muße dazu zu haben.
„Zeit im Ueberfluß,“ verſicherte er:„eine gute Stunde, und die brauch' ich nicht, um mein Geſchichtchen zu Ende zu bringen.“
Er nahm den Faden wieder auf.
„Ich rannte zum Feuer, nahm einen Brand und ſchleu⸗ derte ihn in den Fluß. Bevor er ziſchend aufs Waſſer fiel, verbreitete er eine blitzartige Helle, wobei ich etwas wie menſch⸗ liche Formen zu erkennen meinte. Ich eilte zum Canadier zurück, den ich bereits auf den Beinen fand.
„„Fort, zu Schiff!““ flüſterte ich ihm zu.
„Er zögerte einen Augenblick unſchlüſſig. Ein Pfeil fuhr ihm durch die Mütze. Ohrenzerreißendes Geſchrei weckte den Widerhall der Geſtade. Wir eilten dem Strande zu, drei Wilde uns nach. Zwei davon ſtürzten unter unſern Meſſern; der dritte wollte zu den Seinen zurückſpringen, ich ſchickte ihm eine Kugel nach, die ihn auf den Boden bettete. Im Hui waren wir zu Schiff auf dem Waſſer. Nachgeſchnellte Pfeile fehlten im Dunkel des Zieles; wir hörten ſie ſchwirren und fallen.
„Sobald wir aus dem Bereich der Geſchoße waren, er⸗


