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Band 2 (1847) Band 2
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noch reichlicher bedacht, als ich es hätte thun können, denn ſie hatte ihn auch vom Cepo erlöst. Der Mann, welcher, dem Sonnenbrand ausgeſetzt, im Blocke lag, und ſich bald auf die Ellenbogen ſtemmte, bald die Augen mit der Hand vor dem blendenden Licht ſchützte, war mein Freund Martingale.

Welch ein Abenteuer ſpannt Euch in den polniſchen Bock? fragte ich voll Erſtaunen.

Ach, Herr Ritter, mein gutes Herz und mein böſer Stern; nebenbei auch die Güte des neuen Haushofmeiſters Benitv. Da Ihr aber zufällig meiner Schmach Zeuge ge⸗ worden, müßt Ihr auch meine Rechtfertigung anhören, damit kein Flecken auf meiner Ehre hafte.

Ich war begierig, die Erklärung zu vernehmen.

Der Grund kann mir nur zur Ehre gereichen, fuhr er fort.Als ich vernahm, daß ein meiniger Gevatter acht Stunden hier brummen ſollte, dacht' ich, es wäre nicht unge⸗ ſchickt, ihn ein Bischen zu unterhalten. Ich kam mit etlichen Piaſtern und einem Kartenſpiel. Der Gevatter hatte unglück⸗ ſeliger Weiſe nichts, als ſeine acht Stunden Cepo. Ich kenne ihn aber als eine ehrliche Haut und trug ihm an, um zwei Realen auf ſein Wort zu ſpielen. Ich verlor die zwei Rea⸗ len, und trotz meiner unfehlbaren Martingale noch all mein andres Geld. Darauf bot er mir an, ſeine Strafe gegen den Gewinnſt zu ſetzen, und ich verlor wieder. Wir hatten eine gute Stunde geſpielt, und ich hatte mir alſo ſieben Stunden Cepo zugezogen. Doch bedurfte ich der Erlaubniß des Haus⸗ hofmeiſters, um ſie anzutreten. Er iſt, wie Euch bekannt,