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Band 2 (1847) Band 2
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Anblick ich einen Schrei des Erſtaunens ausſtieß Das Gemälde ſtellte ein Medea vor.

Was haben Sie? ſagte er.

Dieſer Kopf, erwiederte ich,Sie haben ihn vor eini⸗ gen Jahren in Rom gemalt?

Keines Wegs; ich habe ihn vor acht Tagen angefangen und arbeite eben daran.

Und das Modell?

Iſt hier. Es iſt eine herrliche Römerin, die wir ſeit einigen Jahren zu beſitzen ſo glücklich ſind.

Es war die Ghita.

Sie kennen ſie? fragte mich der Maler.

Nein.. aber ich habe ſie in Rom von ferne geſehen und von ihr ſprechen hören... Sie erwarten ſie?

Sogleich. Doch ich bin troſtlos, daß ſie nur für den Kopf ſtehen will. Es iſt eine Tugend, ſie trägt einen kleinen Dolch bei ſich, der ſie nie verläßt.

Einen türkiſchen Dolch mit zwei Türkiſen am Griff?

Ganz richtig. Sie haben ihn geſehen.

Nein, ich habe nur davon ſprechen hören. Leben Sie wohl, ich will Ihre Sitzung nicht ſtören, ſagte ich, nicht ſehr begierig, in irgend einem Hinterhalt genaue Bekanntſchaft mit dem Dolche zu machen, unter dem die Dianora und der arme S umgekommen waren, falls die Trasteverinerin erfahren hätte, welchen Antheil ich an ihrer Verhaſtung ge⸗ nommen. An der Stelle der Ghita hatte man den Leichnam eines