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„„Das wäre eine ſehr verſpätete und ſehr unzeitige Liebe,““ erwiederte er, ohne daß ich, in dieſem grauſamen Augenblick mit einer wunderbaren Feinheit des Gehörs begabt, eine von den Shlben verlor, die mir bald eine um die andere wie Tropfen glühenden Bleis auf das Herz fielen...„„Habe ich Dir nicht erzählt, daß ich ſie nur, gereizt durch die Son⸗ derbarkeit des Quiproquo, das mir die... arme Cecchina mitgetheilt hatte, entführte? Ohne ihre Flucht aus Florenz am Abend der erſten Recita ſiegte ich mit Hülfe jenes nar⸗ kotiſchen Mittels.““
„„Und Du haſt Dich nicht gerächt? So von dieſer Ma⸗ ria di ligno hintergangen zu werden, wie wir ſagen!““
„„Vergiſſeſt Du, daß ich durch einen Meſſerſtich ihre Verheirathung mit dem verfluchten Gianpietro zu allen Teu⸗ feln ſchickte?““
„„Du ſchwörſt mir alſo, daß Du ſie nicht liebſt?““
„„Heute weniger als je... wenn das möglich iſt.““
„„Nach dem, was ſie Dir gethan hat, mußt Du ſie haſſen.“.
„„Ich haſſe ſie.““
„„Denn ſie hat Dich hintergangen.““
„„Ich werde ſie gleichfalls hintergehen.““
„„Es iſt gut! doch ich haſſe ſie noch mehr als Du, denn ſie liebt Dich; und in ihrem Geſichte habe ich eine ge⸗ wiſſe Sicherheit geleſen, aus der man ſchließen ſollke, ſie halte mich nicht für ein Hinderniß bei ihren Plänen... ſie ſchien
zu ſagen, es werde für ſie genügen, ſich Dir zu zeigen, da⸗ mit Du ihr folgeſt und mich verlaſſeſt... Wenn Du hät⸗


