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Band 2 (1847) Band 2
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Zum Glück drang meine Stimme nicht bis zum Theater, und einige Perſonen in meiner Nähe nahmen meinen Ausruf für einen von den Scherzen, welche in Neapel an der Tages⸗ ordnung ſind.

Er hatte, wie mir dünkte, im Verlaufe des Abends mehrere Male ſeinen Blick unruhig auf der Platea umher⸗ laufen laſſen. Suchte er mich hier? ich wagte es, dies zu glauben. Da mich dieſe Ungewißheit, dieſe Hoffnung, ſelbſt unter einer Verbindung, die ihn ganz und gar in Anſpruch nehmen mußte, immer mehr exaltirten, ſo entſchloß ich mich, einen entſcheidenden Schritt zu thun.

Ich erinnere mich nicht, ob ich Euch erzählte, daß ich in der Nacht des Abenteuers bei dem türkiſchen Botſchafter, nachdem ich den Unverſchämten in ſein Bad geſtürzt, mich eines Kaftans bemächtigt hatte, um mich darein zu hüllen und zu entfliehen... In dieſem Kaftan fand ſich nun ein klei⸗ ner Dolch, den ich behielt, obgleich ſpäter das Kleidungsſtück dem Muſelmann zurückgeſchickt wurde. Dieſer Dolch, eine hübſche kleine Waffe, welche einen Theil der Nationaltracht von Ben Ismael Tarik bildete, hatte mich ſeit meiner letzten Kriſe nicht verlaſſen, da ich entſchloſſen war, mich deſſelben gegen mich zu bedienen, wenn mich der Zorn des fremden Geſandten mit einer Beſchimpfung bedrohen würde. Doch kommen wir auf meinen Plan zurück.

Was hatte ich mir in den Kopf geſetzt, um in den Augen meines Stolzes dieſen tollen Schritt zu rechtfertigen? Ich bildete mir ein, in Folge ſeines erſten Benehmens gegen mich von wahren Gewiſſensbiſſen berührt, habe er ſich nur