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Band 2 (1847) Band 2
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„„Dieſe Frau gefällt Euch alſo ſehr, Ben Ismael Tarik?““

„„Ungeheuer!““ rief der Ottomane aus...„„und wenn Euer Vater ſie mir abtreten wollte, ſo würde ich auf der Stelle zehn tauſend Zechinen geben.““

„„Mir ſcheint, die Sache dürfte nicht unmöglich ſein... Ihr müßt Euch, wenn es gelingen ſoll, nur mit ihr ver⸗ ſtändigen.““

„„Wie glücklich macht Ihr mich! Ich werde mit Eurer Erlaubniß ſogleich die nothwendigen Maßregeln nehmen.““

„„Verſtändigt Euch mit ihr, ich wiederhole es... das iſt das Beſte, was Ihr thun könnt. Zehn tauſend Zechi⸗ nen. wir werden das Mädchen nicht zwingen, bei uns zu

bleiben, da ſie hiedurch eine ſolche Summe verlieren könnte.““ „Ganz nur von ſeiner Idee eingenommen, gab ſich der verliebte Muſelmann keine genaue Rechenſchaft von den Worten des jungen Grafen, der offenbar mit etwas Bosheit bei dem zu Werke ging, was er mit ſeinem franzöſiſchen Geiſte als einen Scherz betrachtete. Doch ſtatt daß er einfach mit mir zu ſprechen ſuchte, um die ſeltſame Unterhandlung anzuknüpfen, wie es ihm der Sohn des Botſchafters ohne Zweifel mit etwas Groll im Herzen gerathen hatte, benahm ſich Ben Ismael Tarik gegen mich, wie Ihr ſchon wißt... das heißt auf eine ganz türkiſche Manier! Man weiß auch, wie ich ihn darüber belehrte, daß es in Rom ſeit Nero keine Sklaven mehr gibt, die man wie eine gekaufte, bezahlte oder auf die Probe ge⸗ nommene Sache behandelt.. „Um dieſe Epiſode zu beendigen, ſage ich Euch, daß der