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ſeine übrigen Regententugenden nicht ſchmälert..— hier mußte die Excellenz nieſen und der Hofzwerg ſprach ein ſal⸗ bungsvolles„Gott erhalte Euer Ercellenz noch lange Jahre!“
Nachdem er würdevoll gedankt, fuhr der Chef fort:„Er hatte alſo, ſo zu ſagen, beſtändig die Hände in den Taſchen ſeiner glücklichen Unterthanen, und den Landeskaſſen floß nur ſpärlich, was ſie brauchten, zu. Nebſtdem trieben weiland Sereniſſimus keine koſtſpieligen Liebhabereien; Sie reiſten nicht, Sie waren ein getreuer Ehegatte, Sie verwendeten nichts auf Dero Armee. die hundertundfünfzig Mann hatten ihren eige⸗ nen Etat, worüber nicht hinausgegangen wurde. Die Gaſt⸗ freundſchaft koſtete Höchſt Ihnen nichts, weil Sie keine bewil⸗ ligten, Dero Jagden waren ein ſehr einträgliches Regale ohne bedeutende Auslagen; Muſeen und Theater waren nicht vor⸗ handen. wo alſo iſt das viele Geld, womit der Herr— ich will ſagen, der Allmächtige— den Durchlauchtigſten geſegnet, geblieben 2“
„Ich wüßte nicht,“ antwortete nach einer Pauſe der Hof⸗ zwerg; doch war der menſchenkenneriſchen Ercellenz nicht ent⸗ gangen, daß Fingerlins Näschen ſich in die Höhs, ſein Un⸗ terlippchen aber ſich niederzog und daß er, wie ein in die Luft ſpähendes Hündchen, gleichſam windete, als ſei ein Wild in der Nähe zu fangen.— Daher fuhr der Chef nachdrücklich und ſelber dreiſter auf der Fährte fort:
„Sie waren des Seligen Vertrauter, ſeiner Geheimniſſe
ſtrenger Siegelbewahrer.. nicht wahr?“ Der Zwerg lächelte geſchmeichelt.—„Ich hatte die Gnade,“ bemerkte er mit Selbſtgefühl,„aber


