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auf:„Werde nicht ermangeln,“ beſchied er den Sekretär her⸗ ablaſſend und ging noch einmal ſo aufrecht an ſeinen Schick⸗ ſalsgefährten vorüber. Jetzt hatte er ohne Zweifel ſein erneu⸗ ertes Hofzwerg⸗ und Herzogsvertrauten⸗Diplom ſo gut wie in der Taſche.
Flugs begab er ſich in ſeine Stube im Entreſol, über⸗ legte da eine Weile, zog dann eine ſcharmante Jagduniform an, vor welcher ſchon mancher Haſe im freien Feld, manch Kaninchen im engen Geheg erſchrocken war, und ſtand wohl⸗ gemuth zur bezeichneten Friſt in dem fürſtlichen Kabinet. Ja, das war noch immer wie ehedem die alte Räumlichkeit, worin⸗ nen der Herzog mit ihm geſchäckert, oder des Landes Wohl berathen! Da waren noch die hohen Spiegel, vor welchen Thaddäus ſeine winzige aber angenehme Perſönlichkeit beifällig gemuſtert; das Sofa, auf dem er manch liebesmal faul gele⸗ gen, während der Herr ſeine Audienzen gegeben; da ſtand noch der braun⸗ und blankgebeizte, vieleckige Tiſch, ruhend auf einer vergoldeten Syrene, mit galantem Fiſchſchwanz, auf welchem Tiſche der Herr Tag für Tag dem mühſamen Geſchäft des Un⸗ terzeichnens obgelegen. Alles war da, nur fehlte des Gebieters geliebte Perſon und an ihrer Statt ſaß im ſchwarzdamaſtenen Armſtuhl der Chef der Kommiſſion, der Fünfziger, mehrerer Orden Ritter und Kommandeur, auch Excellenz.
Der Hofzwerg machte ſeine Verbeugung. Die Ercellenz, deren Vater bei Roßbach mitgefochten und etwas vom altpreußi⸗ ſchen Weſen dem Sohn hinterlaſſen, geruhte im Seſſel ausge⸗ ſtreckt zu verbleiben und mit dem air goguenard eines ultra⸗


