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Band 1 (1847) Band 1
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regt. Der Caplan warf ſeine Kapuze auf die Schulter zurück und ging, oder ritt uns vielmehr mit gutem Beiſpiel vor; wir folgten ihm und der wilden Jagd.

Maria Antonia, eines Hacendero würdige Tochter, die einſtige Gattin eines dieſer Centauren ſprengte mit verhäng⸗ ten Zügeln hinter dem Geiſtlichen einher. Die Flechten ihres reichen Haares löſten ſich, und mit den wehenden Locken auf flüchtigem Roß war ſie herrlich anzuſchauen in wildſchöner Eigenthümlichkeit. Der Tochter folgte Don Ramon, dieſem ich. Mein Pferd hätte mich wohl auch gegen meinen Willen dazu gezwungen.

In kurzer Friſt erreichten wir die Schranken der Gehege, die ſich hinter den Heerden ſchloſſen. Unter den Gefangenen herrſchte ein Weilchen die namenloſeſte Verwirrung. Die Ver⸗ pfählungen erbebten unter den furchtbarſten Stößen; ein un⸗ aufhörliches Wiehern und Brüllen wiederhallte vom Wald her.

Endlich legte ſich die erſte Wutherſchöpft durch ſich ſelber, und der Herradero konnte beginnen.

Auf Dreifüßen war indeſſen trockenes Holz angezündet worden, das Eiſen glühte in der Flamme, und nach kurzer Raſt gingen die Vaqueros an das mühſelige gefährliche Geſchäft.

Ich weiß nicht, ob reiner Zufall Maria Antonia in die Nähe eines Vaquero geführt, der, nachdem er vor Allen ſich durch ſeinen Eifer hervorgethan, nun Athem ſchöpfte. Der Vaquero war kein andrer als Benito. Tags zuvor hatte üble Laune

ſein Angeſicht entſtellt, jetzt aber fiel mir die edle Unerſchrocken⸗ heit des Ausdruckes auf. Des ſpaniſchen Blutes Stolz ver⸗