Jahrgang 
3 (1867)
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478 Zur Lecture.

7 ½ Sgr. und die neue Auflage, in der ſie uns vorliegt, zeigt, daß ſie auch ſchon im Publikum Beifall gefunden.

Das illuſtrirte Buch der Welt, und Freya, Verlag von Krais und Hoffmann in Stuttgart liegen uns in einigen weiteren Heften des Jahrgangs 1867 vor und liefern uns auch jetzt im Text und Illuſtrationen, wie immer, Anerkennenswerthes. Der Raum geſtattet uns nicht, auf ein⸗ zelne Artikel einzugehn, ſondern nur dieſe Unternehmungen als ſolche zu nennen, welche die fortgeſetzte Theilnahme des Publikums verdienen.

Dr. C. Pilz, Cornelia. VII. 3 5. Leipzig und Heidelberg. Winter. 1867.

Die treffliche Zeitſchrift hat ſich jetzt bereits längſt eine ſo allgemeine Theilnahme und ſo reichen Beifall erworben, daß unſre Anzeige der Fort⸗ ſetzungen faſt nur noch als eine Stimme aus dem Publikum anzuſehn iſt, welche dieſer allgemeinen Theilnahme Worte verleiht. Die vorliegenden Hefte enthalten wieder die dankenswertheſten Artikel. Wir nennen nur ein paar: Wachsmuth,Wünſche der Elementarſchule an das Elternhaus; einen großen Scheiterhaufen errichtete und die ſämmtlichen Juden bedrohte, A. Schiller, Kinderſtuben; R. Wolfram,Nur naturgemäß! denen ſich viele andere anſchließen.

E. Tegnôr, Die Frithjofsſage. A. d. Schwed. v. L. Freytag. Bremen. Kühtmann. 1867.

Dieſer neue Verſuch einer Ueberſetzung der Frithjofsſage ſchließt ſich einer großen Zahl von anderen an, von denen bisher freilich keiner den großen und eigenthümlichen Schönheiten des Originals gerecht geworden ſein dürfte. Wie weit dies der vorliegenden Arbeit gelungen iſt, müſſen diejenigen entſcheiden, die das Original zu leſen und zu vergleichen ver⸗ mögen. Wir unſererſeits können über die Treue der Ueberſetzung und die richtige Auffaſſung nur aus der Vergleichung mit anderen Uebertragungen und allenfalls aus inneren Gründen urtheilen, und glauben in Folge deſſen der Arbeit Herrn Freytags ein gutes Zeugniß ausſtellen zu dürfen. Die Versgewandtheit des Verfaſſers und die Lesbarkeit dieſer Nachdichtung können wir dagegen mit gutem Gewiſſen hervorheben, wenn es auch keineswegs an dunklen Stellen, metriſch bedenklichen Verſen und falſchen Reimen fehlt.