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Der Juͤngling nahm das Verſprechen von dem Freunde ſeines Vaters an, ließ ſich von Rabbi unterweiſen, und bildete ſich, nach und nach, immer mehr zu einem guten, brauchbaren
Mann.
Nach einigen Jahren wollte ihm Rabbi ſeine Tochter vermaͤhlen, um ſein Verſprechen zu erfuͤllen. Aber der junge Mann ſagte? Sie kann meine Gattin nicht werden, ſo ſehr ich ſie auch liebe; denn, der Vorwurf, daß ich aus ſolchen Bewegungsgruͤnden die Tugend lieb gewann, wuͤrde, ſo oft ich ſie ſaͤhe, an meinem Herzen nagen.
6. Der gute Wunderarzt.
„Wer kauft Leben? Wer kauft Leben?“
rief Nabbi Alexander auf dem Markt
vlatz einer großen Stadt; und Alle liefen hor⸗


