Jahrgang 
3 (1799)
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v ſtimmt iſt, die, ermuͤdet von den Zauber⸗, Geiſter⸗, Ritter⸗ und empfindelnden Darſtel⸗ lungen, ſich in die ihnen anſprechende Men⸗ ſchenwelt zuruͤckſehnen.

Daß hier nicht Einſeitigkeit der Vorſtel⸗ lung Quelle des Wunſches iſt, alle Ueber⸗ ſpannung zu vermeiden, und Alles moͤglichſt in dem eigenthuͤmlichen Licht zu zeigen, wel⸗ ches ihm die Wirklichkeit giebt, und auf die Art wahre Lebensweisheit mehr zu verbreiten, mogen folgende Urtheile einſichtsvoller Maͤn⸗ ner beglaubigen.

Mag die Lebensphiloſophie den hyper⸗ ſpekulativen, metaphyſiſchen Schwindelgeiſt unſerer modernen Titanphiloſophie, die ſo wenig, als die jetzt ſelig entſchlafene Empfind⸗ ſamkeit gethan hat, zur moraliſchen Beſſerung der Menſchen etwas beitraͤgt, verdraͤngen und zu der Simplicitãt der Natur zuruͤckfuͤh⸗ ren.(ſ. Hennigs Genius der Zeit. Febr. 1798.)

Der Bemerkung:Alles, was unſer fei⸗ nes Gefuͤhl vergnuͤgen ſoll,muß ſich einer