Jahrgang 
3 (1799)
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Vorrede.

Wir uͤbergeben unſern Leſerinnen und Leſern den dritten Band der Ruheſtunden, mit dem Wunſch, daß auch er ſeinem Zweck entſpre⸗ chen moͤge. Hier nur ein Paar Vorerin⸗ nerungen, um Mißdeutung zu verhuͤten. Frohfinn denken wir uns in unmittelbarer Beziehung auf haͤusliches Gluͤck. Nur wo dieſes bluͤhet, kann jener dauernd gedeihen. Und ſo können auch Darſtellungen, die nicht unmittelbar zum Lachen auffordern, Frohſinn befordern. Eigentliche Satyre entſpricht der Aufſchrift: Ruheſtunden, nicht. Daher ſind wir gendthigt geweſen, ſchon mehrere trefliche Aufſaͤtze von den geleſenſten Schriftſtellern, die den Ruf dieſer Zeitſchrift ſehr verbreitet M2