Jahrgang 
2 (1798)
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Wehe, du Trener, was iſt dies? rief er, bemü⸗ het zu helfen, Hab' ich nicht ſtets dich geliebt? des Daſeyns nie⸗ dern Genoſſen Jemahls verachtet? O Flucht des Lebens! wer kann mir erklaͤren, Wie ſich die Kraft, durch welche das Thier erſt lebt' und ſich freute, und ſo getroſt an mir hing, verlohr, und wohin ſie zerflattert? Wache doch, wache! wie will ich dein pflegen! Aber das Huͤndchen Regte ſich nicht, und mit Thraͤnen betrat Phile⸗ tes die Schwelle, Forſcht' und erzaͤhlte mit Kummer, was draußen dem Hunde geſchehn ſey. Aber dem dampfenden Heerd' enteilet umdraͤnget die Gattin, Sieht und bewundert und klagt mit den ſchreien⸗ den Kindern den Unfall. Plötzlich begann ſie: Gift hat wahrlich das Huͤnd⸗ lein getoͤdtet, Siehe, du weilteſt ſo lange, das Mahl war be⸗ reit, es umhuͤpfte,