Jahrgang 
2 (1798)
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5 Aber ihm war es gelungen im liebenden Streben, des Geiſtes Holde Gebild in den Klang harmoniſcher Rede zu huͤllen, Und er begab ſich zuruͤck, den Verzug nicht ah⸗ nend, zur Huͤtte.

Als er nun naͤher ihr kam, da gewahrt' er von ferne ſein Huͤndchen; Aber es nahete nicht wie ſonſt ihm ſchmeichelnd und wedelnd,

Läſſig und angſtvollſchlich's ihm entgegen. Was fehlt dir, mein Hundchen?

Redte Philetes, er liebte das Thier, und die Freu⸗ de des Treuen,

Und es betruͤbte ſein Herz, auch Thiere bekoͤm⸗ mert zu ſehen

Oder erſchrocken und bang. Mein Huͤndchen, was iſt dir? ſo ſprach er

Wieder, und ſtreichelt' es ſanft und ſfanſter, da wollt' es ſich dankbar

Heben, und ſank vor ihm nieder, und winſelt' und zuckt' und erſtarrte.