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Von Bernd von Guſeck. 15
gens,“ fuhr der Grundherr wieder ernſt werdend fort,„wie es mit den beiden Fremden ſteht! Man hat Beiſpiele genug, daß Landſtreicher ſich für Veteranen aus den Kriegen ausgaben und wohl mit Ehren⸗ zeichen ſchmückten, die ihnen nicht zuſtehen; ich habe ſelbſt einen ſolchen Fall erlebt. Es will mir ſchon kein gutes Zeichen für ihre Integrität ſein, daß ſie mit aufdringlicher Hartnäckigkeit Damen verfolgten, die ihnen— gleichviel aus welchem Grunde!— nun einmal nicht Rede ſtehen mochten. Auch müſſen wir beide leider zugeben, Ebert, daß mancher von unſeren Invaliden, wenn er der heilſamen militäriſchen Strenge entlaſſen iſt, ſich auf die unordentliche Seite wirft, namentlich dem Trunk ſich er⸗ gibt, und der Trunk iſt ein Laſter, das alle böſen Gelüſte im Menſchen entfeſſelt. Im Trunke wird manches begangen, das derſelbe Menſch nüch⸗ tern verabſcheuen würde. Ich bitte Sie daher, Ebert, Ihren Leuten den Auftrag zu geben, auf dieſe Fremden zu vigiliren, wie ich auch noch heut eine Anzeige über den Vorfall an die Polizeidirektion ſenden werde. Man ſoll übrigens mit aller Schonung nur erforſchen, ob die Menſchen, die ſich gewiß legitimiren können, zufällig im Walde etwas gehört oder ge⸗ ſehen haben, was zur Entdeckung des Thäters führen dürfte.“— Der Förſter wurde damit zum zweitenmale entlaſſen und kehrte nach ſeinem Hauſe zurück, um ſeinen Leuten ſogleich die nöthige Anweiſung zu geben. Es war aber nun ſchon zu ſpät: die beiden Fremden hatten ihren Fuß natürlich weiter geſetzt, im Walde konnten ſie doch nicht bleiben; ihre Spur zu verfolgen mußte der Polizei überlaſſen werden.
Auf dem Schloſſe wurde der Vorfall im Laufe des Tages noch mehr⸗
fach beſprochen.„Es iſt meinem Papa höchſt unangenehm,“ ſagte Lucie,
als die Damen nach der Abendmahlzeit allein auf dem Balkon ſaßen, um ſich der Beleuchtung der ſchönen Landſchaft zu erfreuen, welche bei klarem Sonnenuntergange immer bezaubernd war.„Unſer Lauterbach, äußerte der Vater neulich ſchon, wird förmlich verrufen in der Gegend, man muß ſich ſchämen, daß man den Namen davon führt, wenn es möglich iſt, daß unter den Einwohnern, die ſeit Jahrhunderten unſerem Geſchlechte zuge⸗ than waren, in neueſter Zeit eine ſolche Verwilderung einreißen kann! Das galt erſt nur den Wilddiebereien, die mit der größten Frechheit verübt werden und auch die benachbarten Güter nicht ſchonen, deren Spur aber ſtets auf unſere Grenze zurückführt. Jetzt wird es gar heißen: Lauterbach iſt eine Räuberhöhle.“—„Ob der arme Irrwiſch viel verloren hat?“ äußerte Johanna.—„Viel mag er wohl nicht beſitzen bei ſeiner Ver⸗


