Jahrgang 
3 (1864)
Einzelbild herunterladen

on Seiten

erwerbung Line Er⸗ egierungs⸗ ihn letten darold und hweiz. In ehen. urde noch ich ſagen. der Art, rückte und re, er hat kein Nart. böſes Ge⸗ fügte der umherſah, ſonſt ein nfortablen ihn fragte,

ezvous zu

brachten ße Augen umſah. t, in ge⸗ ellicht iſ ch' er in Luſt⸗ und gsbeamte. krauk ge⸗ zwiſchen doch nur ſeine ur⸗

er habe

Von E. Dom. Brand. 25

einen Mord begangen und die Leiche in den Verulam⸗Buildings ver⸗ graben? Das würde ſeine Reiſe nach der Schweiz recht gut erklären, denn er konnte doch nicht wohl bei der Leiche bleiben wie?Sie werden gut thun, dieſe Frage an ihn ſelbſt zu ſtellen, Fred, ſagte Sir Lionel lachend.Wenn jedermann ein ſo gutes Gewiſſen hätte, wie Horace Margrave, ſo wäre es in der Welt beſſer beſtellt mit ehrlichen Leuten, als es wirklich der Fall iſt. Ich hab' ihn von Kindheit auf ge⸗ kannt und weiß, daß er durch und durch eine ehrenhafte Natur iſt. Auch ein Ausbundſchütze, ſagte ein junger Militär, eine Butterſchnitte mit Anchovies zum Mund führend.Und ein Billardſpieler erſten Rangs, fügte ſein Nachbar unter der Bearbeitung einer Portion Schinken bei.Einer der gewiegteſten Rechtsgelehrten, bemerkte ein ernſter alter Herr.Und ſo hübſch, ſtotterte eine junge Dame.Ein vorzüglicher Mann, wagte eine zweite anzudeuten.Sie glauben alſo wirklich, es ſei nichts mit dem Mord und mit der Leiche in ſeinem Haus? ſagte der Whitehaller Regierungsmann, die Frage an die Geſellſchaft im Allgemeinen richtend.

Wäͤhrend der Dämmerung jenes Herbſtabends ſaß Lenor Dalton allein in einem kleinen Beſuchzimmer, das an den großen Gartenſalon ſtieß; letzterer war ein langes Gemach mit ſechs Fenſtern, zwei Kaminen und vielen unbedeutenden Gemälden in prachtvollen Goldrahmen. In dem kleinen Zimmer hielt ſich Lenor am liebſten auf. Es hatte ein ſchönes Möbelwerk und wurde durch eine ſchwere, braune Damaſtportiere von einem großen Gewächshaus getrennt, vor welchem ein Terraſſenweg hinlief. Hier ſaß ſie gedankenvoll in dem gedämpften Licht am Abend nach der Abreiſe ihres Gatten. Die Herren trieben ſich in dem Billard⸗ zimmer um und ließen die Bälle klappern oder ſtritten ſich über eine un⸗ entſchiedene Wette, bis die Hausglocke ſie nach ihren Ankleidezimmern rief. Die übrigen Damen beſchäftigten ſich ſchon mit Toilette, und Lenor, die ſich früher als gewöhnlich angekleidet, befand ſich daher ganz allein. Es war zu dunkel, um zu leſen oder etwas zu arbeiten; auch mochte ſie kein Licht anzünden laſſen. Sie legte deßhalb müßig die Hände in den Schooß und erging ſich in Gedanken über das, was am Frühſtücktiſch über ihren Vormund Horace Margrave geſprochen worden war. Plötzlich weckte ſie ein Fußtritt hinter ihr, der auf dem dicken Teppich nur leicht