Frühlingstage auf einem Schloß im Harz. Von E. A. Wolmer.
Als ich im vorigen Frühling auf einer Reiſe von einer großen Stadt des weiteren Vaterlandes nach der andern am Fuß des Harzgebirges anlangte und die majeſtätiſchen blauen Höhen vor mir ſah, ergriff mich ein unwiderſtehliches Verlangen, wieder einmal auf ihnen umherzuſchwei⸗ fen und von ihren Gipfeln auf die geſegneten Lande ringsum hinabzu⸗ ſchauen. Da ich unlängſt von einem älteren Anverwandten, den ich Oheim nannte und der ſeit fünf Jahren als erſter Beamter in einem kleinen Harzſtädtchen angeſtellt war, eine ebenſo freundliche als dringende Einla⸗ dung erhalten hatte, ihn auf ſeinem„Schloſſe“ zu beſuchen, und da ich nach ſcharfer Berechnung die Entdeckung machte, daß nur noch acht und ein halber Tag von meinen Ferien übrig geblieben waren, ſo faßte ich, ohne mich länger zu bedenken, den Entſchluß, einen Abſtecher nach dem Harzſchloſſe zu machen. Demzufolge verließ ich den Schienenweg auf der nächſten größeren Station, übergab mein Gepäck der Poſt zur Beförderung nach dem Wohnort meines Oheims und wanderte um die dritte Nach⸗ mittagſtunde den waldumkränzten Hügeln und Bergen zu, welche in ma⸗ leriſchen Gruppen vor mir lagen.
Anfangs führte der Weg durch wogende Kornfelder und blumige Wieſengründe, die zur Gemarkung kleiner Dörfer und Weiler gehörten, deren rothe Dächer durch die Zweige und Wipfel prächtiger Obſt⸗ und Waldbäume hervorſchimmerten. Nach und nach aber wurden die ange⸗ bauten Stellen ſpärlicher, die Ebene verwandelte ſich in wellenförmige Hügel, deren Höhen dichte, ſchöne Buchengehölze bedeckten, und endlich trat ich in ein enges Thal ein, das von ziemlich ſteilen, ganz bewaldeten Bergen eingeſchloſſen war, an deren Fuß ein klarer Bach hinrauſchte.
die Luft Gegend in Dann gin Male ber, dem Abha kiſſel vor tingsum Der aber da i inem ga de einige das Städ meiner W Scloß z ſuumpfer un ich, Nac göbung in klein iig blühe Gibäͤude dern err Flügel een, wa hem di denſter wider; lihes n fühlen


